dumb shit

ferien - schule

ich weiß, ich weiß, es ist ein ausgelutschtes thema.
aber wenn ich mir die letzten tage betrachte muss ich an die zahlreichen, fast schon nostalgischen kommentare in der ferienzeit denken die immer in etwa: "in der schulzeit weiß man seine freizeit wenigstens zu schätzen und kann sie auch richtig nutzen!" beinhalteten. so pauschal gesehen mag das ja vielleicht auch stimmen. in den ferien gab es immer diese "ich muss die ferien nutzen!" einstellung, die allerdings nur zu 'langweiligen' abenden im retro und konsorten führte. zurückblickend kann man wirklich sagen, dass die wochenenden einfach was besonderes waren und es einfach geil war mit allen leuten den frust der schulzeit runter zu spülen.
"in der schulzeit macht das einfach mehr spaß!"
und was ist? wir haben wieder schule, sie fuckt tierisch ab, was wir bereits in den ferien erahnen konnten. Doch anstatt sich auf die wenigen, erlösenden wochenenden zu freuen, an denen wir ja so viel spaß haben weil es sie ja, wie der name anklingen lässt, nur am wochenende, anstatt 6 wochen am stück gibt, wird die carpe diem-einstellung nur umso penetranter. am ersten schultag ist die sehnsucht nach den lustigen wochenende vergangen und man hofft wieder auf die "langweiligen" ferien.
wieso will die seltsame spezies namens mensch eigentlich immer das gegenteil von dem was sie hat? in den ferien erhofft man sich die schulzeit und andersrum, arme leute wünschen sich all den rum und das geld dieser welt, "die promis" wünschen sich nichts lieber als mal wieder ein normaler mensch zu sein, nach dem fall der mauer war vorher auf einmal alles besser, ist man umgezogen, scheint einem die alte heimat doch viel sympathischer gewesen zu sein, hat man einen parnter gefunden freut man sich auch blad wieder aufs single dasein, hat man die oberstufe erreicht, war früher doch alles besser ...

oder wie thomas brussig schrieb:
"Die Erinnerung vollbringt beharrlich das Wunder, einen Frieden mit der Vergangenheit zu schließen, in dem sicher jeder Groll verflüchtigt und der weiche Schleier der Nostalgie über alles legt, was mal scharf und schneidend empfunden wurde.
Glückliche menschen haben ein schlechtes gedächnis und reiche Erinnerungen."

9 Kommentare 20.8.06 23:11, kommentieren

Götterdämmerung

"Wenn Gott allmächtig ist, kann er einen Stein erschaffen, den er nicht hochheben kann?"
ich bin nicht religiös. gar nicht. und ich weiß auch wieso. weil es quatsch ist menschen die vorstellung EINES allmächtigen gottes ein zu reden. wäre es nicht furchtbar wenn irgendwo auf einer wolke ein typ rumsteht der uns wie marionetten an strippen durchs leben führt und mit uns macht was er will?
wie kann dieser gedanke nur im entferntesten beruhigend sein? wie kann ein gott der unser handeln bestimmt gut sein wenn man einfach nur die nachhichten schaut?
völlige hilflosigkeit und abhängigkeit von irgendeinem gott der mit uns macht was er will und wir nicht einmal etwas dagegen tun können - ich kann nicht verstehen wie menschen in dieser vorstellung trost finden. sie reden sich ein dass es alles einen sinn hat was passiert - aber wenn der sinn unzähligen unschuldigen menschen das leben kostet und überall in der welt leid verursacht will ich nichts damit zu tun haben.
aber trotzdem wird es getan. aus hilflosigkeit und auf der suche nach hilfe die man durch gebete und ähnliches von seinem gott erhofft. doch passieren tut nichts. nichts. gott greift nicht ein. gott macht nichts. wenn gott nicht in unser leben eingreift wenn wir ihn anflehen sondern lieber weiter menschen sterben lässt, heißt das wohl dass er entweder ein arschloch oder einfach völlig machtlos ist.
ich tendiere eher dazu dass er machtlos ist, denn die vorstellung dass ein arschloch über mein leben herrscht is mir unheimlich.
das einzige was gott kann ist hoffnung spenden. es passiert nichts, aber menschen fühlen sich besser wenn sie beten gehen. gott ist nicht mehr als ein gefühl, seine persönliche schulter an der man sich ausheult.
jeder mensch hat andere erwartungen an gott, denn jeder der sich hoffnung erwünscht ist anders. jeder hat seine eigene vorsttellung von gott. also hat jeder seinen eigenen gott.
man formt sich seinen gott nach eigenen vorstellungen. denn gott ist keine universalbezeichnung für einen typen auf den wolken, sondern ein gefühl oder eine vorstellung die wir hervorrufen wann wir es gerade wollen - oder brauchen.
es gibt also auch für jede situation oder laune einen gott für jeden menschen , also hat sogar jeder einzelne mensch mehrere götter die er unbewusst um hilfe bittet.

5 Kommentare 22.7.06 14:07, kommentieren

unforgiven

eine lange nacht und es bleibt nichts als scherben.
selbstständigkeit
gehört im keim erstickt.
totale kontrolle ist pflicht.
personaleinschränkungen die folge.
bis hin zur absetzung.

wer kann da noch spaß haben?

13.7.06 17:06, kommentieren

14 ~ nachtrag

ich durfte heute 5 stunden am stück erfahren, dass 14 jährige einfach nur arm dran sind, ohne es zu wissen.
nach 1 1/2 stunden juliane bei mir zu hause (das ging ja vielleicht noch so grade .. nein es war furchtbar) folgten dann noch 3 1/2 stunden juliane in lich steinstraß, jülich , rur und zurück.
es war furchtbar.
ich habe noch nie jemanden so viel reden hören.
ich habe aufgehört mit zu zählen aber sie hat bei meiner letzen zählung 17 mal gesagt wie furchtbar verklatscht sie aussieht, weil ihre flipflops (und sie waren sogar kaputt!) nicht zu ihrem top passten, ihre pinke tasche einen fleck hatte und (oh gott oh graus) der katzenpelz, der auf einem aufgedruckten flipflop aufgenäht gewesen sein musste abgeganggen war und einen schwarzen faden hinterlies! wozu ist jesus für uns gestorben wenn katzenpelz immernoch schwarze fäden auf pinken handtaschen hinterlässt?!
außerdem hat sie sich fast wegen dem gibsarm erhängt den sie immer hinter ihrem rücken versteckt hat, weil man sie ja sonst für einen verklatschten krüppel halten würde.
dann durfte ich mir noch 15 geschichten anhören bei denen ihre haare falsch lagen und sie sich so schämte so verklatscht im auto durch jülich zu fahren.
nach 3 stunden wurde es dann intim und sie erzählte mir lachend davon wie einer ihrer besten 21 jährigen freunde sagte, dass sie ihn liebt und ob sie denn gut blasen könne. sie hat sich tot gelacht und voll geschmeichelt gefühlt.

aber bevor ich hier noch weiter details ihres lebens ausplaudere stoppe ich lieber und reg mich noch ein bisschen über sie auf.

2 Kommentare 3.7.06 00:21, kommentieren

weißt du noch?

"noch nie von gehört! was laberst du da? ach doooch stimmt jetzt wo dus sagst."
ich hab jetzt schon so unglaublich viel vergessen was in den letzten jahren passiert ist. oder man denkt einfach nicht dran. wenn man mich fragt: was machst du eigentlich imemr so? oder was hast du die letzten jahre so gemacht? dann fällt mir spontan nur so ein saufen und chillen. joa ... saufen chillen und labern.
warscheinlich weiß ich in 10 jahren gar nichts mehr davon. bzw. kaum noch was.
man fragt sich ja öfter, wenn man mit freunden über die zukunft redet, ob man sich an dieses gespräch in 20 jahren noch erinnern wird.
ich glaube nein. bestimmt nicht. man vergisst so unglaublich viel wenn man nicht unbedingt jeden tag daran denkt. das ist schon erschreckend.
wenn ich mich zum beispiel in 10 jahren frage: sachma was war eigentlich das zitadellenfest? oder wie war das so?
dann wird mir warscheinlich noch einfallen dass die da alle in mittelalterkostümen rumgerannt sind. aber mit wem ich da war und was ich da gesehen habe, werde ich eh vergessen haben (futur II yay!).
wie kann man dem entgegenwirken? eigentlich nur indem man tagebuch schreibt. das stell ich mir klasse vor wenn man dann in 20 jahren davor sitzt und sich darüber beömmelt(tolles wort) was man irgendwann mal so erlebt hat ...

5 Kommentare 18.6.06 21:29, kommentieren

nichts bleibt für die ewigkeit

nichts bleibt für die ewigkeit. das ist so. das haben so viele menschen gesagt, das muss stimmen. und weil eben nichts für die ewigkeit ist, sollte man es genießen wenn es einem gerade gut geht. klingt logisch. joa mach ich...mach ich immer. doch ... wenn man es genießt wie es ist und dabei im hinterkopf hat, dass es bald nicht mehr so sein könnte, kann man es dann überhaupt noch genießen?
und wenn man es nicht genießt, dass es einem gut geht, kann es einem dann überhaupt gut gehen? und was heißt gut? gut im vergleich zu den armen schweinen die täglich verhungern? oder gut im vergleich zu zeiten in denen es einem selbst schon mal schlechter ging? wenn sich der vergleich auf sich selbst bezieht, woher weiß man dann ob es einem gut geht? vielleicht geht es einem in der zukunft noch viel besser? und wieso verschwendet man dann seine zeit dieses "wannabe-gutfühl-gefühl" zu genießen? wenn es doch früher oder später eh vergeht, kann man es auch schnell vergehen lassen und auf ein noch schöneres gefühl warten.

15.6.06 18:13, kommentieren

14

14.
jeder war mal 14. was tut man mit 14? die pubertät ausleben, indem man sich täglich die birne wegsäuft, die jungs mit bier und die weiber mit sangria, und dann dinge mit dem anderen geschlecht tut, die man am nächsten tag eh wieder bereuht.
pubertät halt.
und irgendwie reg ich mich drüber auf. die weiber die sturzbesoffen mit dem tanga an den schultern durch die stadt rennen und jeden bumsen der mindestens 3 jahre älter ist...kranker mist...du bist deutschland!

6 Kommentare 15.6.06 01:54, kommentieren