nichts bleibt für die ewigkeit

nichts bleibt für die ewigkeit. das ist so. das haben so viele menschen gesagt, das muss stimmen. und weil eben nichts für die ewigkeit ist, sollte man es genießen wenn es einem gerade gut geht. klingt logisch. joa mach ich...mach ich immer. doch ... wenn man es genießt wie es ist und dabei im hinterkopf hat, dass es bald nicht mehr so sein könnte, kann man es dann überhaupt noch genießen?
und wenn man es nicht genießt, dass es einem gut geht, kann es einem dann überhaupt gut gehen? und was heißt gut? gut im vergleich zu den armen schweinen die täglich verhungern? oder gut im vergleich zu zeiten in denen es einem selbst schon mal schlechter ging? wenn sich der vergleich auf sich selbst bezieht, woher weiß man dann ob es einem gut geht? vielleicht geht es einem in der zukunft noch viel besser? und wieso verschwendet man dann seine zeit dieses "wannabe-gutfühl-gefühl" zu genießen? wenn es doch früher oder später eh vergeht, kann man es auch schnell vergehen lassen und auf ein noch schöneres gefühl warten.

15.6.06 18:13

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